Modell-Projekt zeigt Potenziale verschiedener Modernisierungs-Varianten auf.
Hamburg, Januar 2011. Im Rahmen des integralen Planungsprozesses zum deutschen Model Home 2020, dem LichtAktiv Haus, berechnete das VELUX Expertenteam zwei weitere Modernisierungs-Varianten auch für schmalere Geldbeutel. Diese zeigen, welche Maßnahmen die jeweils besten Ergebnisse für das eingesetzte Budget erzielen: In der Basis-Modernisierung sinken der Gesamt-Energiebedarf sowie die verursachten CO2-Emissionen des Gebäudes im Vergleich zum unsanierten Zustand bereits deutlich um zirka 50 Prozent. In der Erweiterungs-Modernisierung reduziert sich der Gesamt-Energiebedarf um rund 60 Prozent, der CO2-Ausstoß um zirka 70 Prozent. Neben der Optimierung der Energieeffizienz, stehen Maßnahmen zur Steigerung des Wohnwerts im Fokus. Denn bei VELUX stehen die Bewohner im Mittelpunkt einer ganzheitlichen Vision des Bauens und Wohnens.
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[Grafik: velux_lah_basis_innen]
Der kleine Anbau wird durch den Einbau von VELUX Dachfenstern in Überfirstverglasung zum Licht durchfluteten Wohnraum.
Foto: VELUX Deutschland GmbH
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Im Rahmen des europaweiten Experiments Model Home 2020 errichtet VELUX zwischen 2009 und 2011 sechs zukunftsweisende Konzepthäuser. Der deutsche Beitrag, das LichtAktiv Haus, ist die Modernisierung eines Siedlerhauses aus den 1950er Jahren in Hamburg-Wilhelmsburg und wurde im November 2010 eröffnet. Ab Anfang 2011 steht das Haus für Besichtigungen zur Verfügung. Das Experiment zeigt, wie sich die VELUX Vision von viel Tageslicht, frischer Luft und Ausblick auch bei anspruchsvollen Modernisierungsvorhaben umsetzen lässt. Erklärtes Ziel ist es, optimale Energieeffizienz mit höchstem Wohnwert zu verbinden und CO2-Neutralität im Betrieb zu erreichen. Die im gesamten Gebäude benötigte Energie wird dank eines zukunftsweisenden Energiekonzepts vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt. Die Premium-Modernisierung LichtAktiv Haus hat einen Sachwert von rund 460.000 Euro brutto (Quelle: Verkehrswertgutachten Büro Norbert Tewis).
[Grafik: velux_mh_gesamt_energiebedarf]
Grafik: VELUX Deutschland GmbH |
[Grafik: velux_mh_gesamt_energieproduktion]
Grafik: VELUX Deutschland GmbH |
[Grafik: velux_mh_c02_
emissionen]
Grafik: VELUX Deutschland GmbH |
Step by Step: Modernisieren für jeden Geldbeutel
"Um das zukunftsweisende Modernisieren auch für mittlere und kleinere Budgets realisierbar zu machen, kalkulierten unsere Experten zwei zusätzliche Modernisierungs-Varianten in geringerem Umfang. Die Berechnungen zeigen Modernisierern, Handwerkern, Architekten und Planern, welche Maßnahmen jeweils die besten Ergebnisse für das eingesetzte Budget erzielen", erläutert Dr. Sebastian Dresse, Geschäftsführer der VELUX Deutschland GmbH.
Die Basis-Modernisierung
Mit diesem Ansatz lässt sich auf einfache Weise ein bestehendes Gebäude modernisieren, ohne an der Gebäudestruktur größere Veränderungen vornehmen zu müssen. Zur Steigerung der Energieeffizienz erhält das Haus eine hocheffiziente Wärmedämmung. Die Bausubstanz bleibt im ursprünglichen Zustand erhalten. Im energetisch ertüchtigten Dach werden große Dachfenster eingebaut, die die obere Etage mit ausreichend Tageslicht versorgen. Solarthermische Anlagen auf dem Dach des Wohnhauses dienen der Warmwasserbereitung. Die Heizungsanlage wird ebenfalls ausgetauscht. Die Baumaßnahmen erhöhen nicht nur die Energieeffizienz, sondern steigern auch den Wohnwert für die Bewohner: Der Innenraum des Gebäudes wird effizienter gestaltet und bietet dank gezielter Aufbrüche Freiraum für die ganze Familie. Im ursprünglichen Anbau finden Küche und Wohnraum Platz und eröffnen einen wunderbaren Blick auf den großen Garten. Die Überfirstverglasung lässt besonders viel Tageslicht in den Raum hinein. Der Anbau dient außerdem als neuer Eingangsbereich. Diese Modernisierungs-Variante ist auf einen Zwei- bis Drei-Personen-Haushalt ausgelegt. Der Gesamt-Energiebedarf sowie die verursachten CO2-Emissionen des Gebäudes sinken im Vergleich zum unsanierten Zustand bereits deutlich um zirka 50 Prozent. Die Baukosten für die Basis-Modernisierung belaufen sich auf rund 140.000 Euro brutto.
Die Erweiterungs-Modernisierung
Einen Schritt weiter geht die Erweiterungs-Modernisierung, die Wohnraum für einen Drei- bis Vier-Personen-Haushalt schafft. In dieser Variante ist die Grundstruktur des bestehenden Gebäudes und des modularen Anbaus analog zum LichtAktiv Haus. Unterschiede zwischen den beiden Modernisierungs-Varianten bestehen hinsichtlich der verwendeten Technik und der verbauten Materialien. Der Erweiterungsriegel unterscheidet sich außerdem in Bezug auf die Größe vom LichtAktiv Haus. Als Herzstück der Gebäudetechnik kommt die Solar Compleet-Anlage zum Einsatz, die Solarthermie mit einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe kombiniert. Höchster Wohnwert für die Bewohner spielt auch in dieser Variante eine zentrale Rolle: Durch die Entkernung des Altbaus entstehen großzügige Wohnflächen. Dachfenster versorgen die Bewohner mit viel natürlichem Licht und leisten so einen wesentlichen Beitrag zum zukunftsweisenden Wohlfühlwohnen. Der Erweiterungsriegel besteht aus einer Holzrahmenkonstruktion, die Flexibilität bei der Modernisierung in Hinblick auf Länge und Konfiguration ermöglicht – ganz nach individuellem Bedarf. Das bietet den Bewohnern Gestaltungsspielraum bei der Planung und Erweiterung ihres Hauses, aber auch bei der Wahl der Materialien, die in den Rahmen verbaut werden. Der Anbau beherbergt Küche und Esszimmer sowie einen Technikraum und öffnet den Wohnraum zum Garten hin. Die Erweiterungs-Modernisierung erreicht eine Reduzierung des Gesamt-Energiebedarfs um rund 60 Prozent sowie eine Verringerung der CO2-Emissionen um zirka 70 Prozent im Vergleich zum unsanierten Zustand. Die Baukosten belaufen sich auf rund 274.000 Euro brutto.
Der Nutzer im Mittelpunkt
Für VELUX steht der Mensch im Mittelpunkt einer ganzheitlichen Vision des Bauens und Wohnens der Zukunft. Denn zukunftsweisende Gebäude sollten beides sein: energieeffizient, schonend im Umgang mit den natürlichen Ressourcen – und gleichzeitig behagliche, attraktive Lebensräume zum Wohlfühlen mit viel Tageslicht und frischer Luft. Die drei Modernisierungs-Varianten zeigen, wie sich für unterschiedliche Budgets höchster Wohnwert und optimale Energieeffizienz verbinden lassen. Der Mensch, mit seinem Bedürfnis nach einem Zuhause, in dem er sich rundum wohlfühlt, steht somit immer im Fokus aller Überlegungen und Berechnungen.
Anmerkungen zur Baukosten-Berechnung
Die Werte, die der Baukosten-Berechnung zur Basis-Modernisierung zugrunde liegenden, stammen aus der Publikation „BKI Baukosten – Statistische Kostenkennwerte Altbau“, herausgegeben vom Baukosteninformationszentrum der Deutschen Architektenkammern. Die Werte zur Berechnung der Baukosten der Erweiterungs-Modernisierung sind der Publikation „BKI Baukosten 2010 – Teil 1-3“, herausgegeben vom Baukosteninformationszentrum der Deutschen Architektenkammern, entnommen.
Factsheet LichtAktiv Haus
Kurzbeschreibung
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Modernisierung eines Siedlerhauses aus den 1950er Jahren in
Hamburg-Wilhelmsburg im Rahmen des europaweiten Experiments
Model Home 2020 mit Konzepthäusern an sechs Standorten in
Dänemark (Kopenhagen und Aarhus), Österreich, Großbritannien,
Frankreich und Deutschland |
| Zielsetzung |
Verbindung von höchstem Wohnwert und optimaler Energieeffizienz |
Merkmale
|
· Innovatives Modernisierungskonzept: höchster Wohnwert und
gesundes Raumklima mit viel Tageslicht und frischer Luft
· Das LichtAktiv Haus erreicht CO2-Neutralität im Betrieb
· Großzügige und Licht durchflutete Räume durch Auflösung der
geschlossenen und kleinteiligen Struktur im Bestandsgebäude
· Ein Erweiterungsriegel bietet Platz für Wohn- und Esszimmer,
Küche und Technikraum
· Solarthermie und Photovoltaik auf dem Dach des
Erweiterungsbaus sind wesentliche Elemente für die energetische
Versorgung des LichtAktiv Hauses
· Neben dem LichtAktiv Haus als Premium-Modernisierung entwarf
das Projekt-Team auch weitere Modernisierungsstufen
geringeren Umfangs für unterschiedliche Budgets
· Projekt der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg und
leistet einen Beitrag zum Klimaschutzkonzept „Erneuerbares
Wilhelmsburg“ |
Projektphasen
|
· Mai bis September 2009: Das Kompetenzteam definiert die
konkrete
Aufgaben und Erfolgskriterien für das deutsche Model Home.
Studenten der TU Darmstadt erarbeiten im Rahmen eines
Wettbewerbs Vorschläge für die bauseitige Umsetzung.
· September 2009 bis März 2010: Entwurfs- und
Ausführungsplanung zum LichtAktiv Haus im Rahmen eines
integralen Planungsprozesses.
· April bis November 2010: Umsetzung der baulichen Maßnahmen –
die feierliche Eröffnung fand am 19.11.2010 statt.
· Ab März 2011: Das LichtAktiv Haus steht Fachleuten und
Bauherren als Forum für den Austausch über die Zukunft des
Wohnens im 21. Jahrhundert offen. |
|
· Ab Spätsommer 2011: Als Bestandteil des
Experiments bewohnt eine Familie für ein Jahr das LichtAktiv
Haus. Energieverbrauch und Raumklima werden während der
Nutzungsphase durch eine aufwendige Haustechnik laufend
gemessen und die Ergebnisse dokumentiert – ohne dabei die
Bewohner einzuschränken.
|
Zusammensetzung des
Kompetenzteams
|
Externe Berater:
· Prof. Manfred Hegger, TU Darmstadt, Fachbereich Architektur,
Lehrstuhl für Entwerfen und Energieeffizientes Bauen
· Prof. Klaus Daniels, HL Technik und TU Darmstadt,
Fachbereich
Architektur, Lehrstuhl für Entwerfen und Gebäudetechnologie
· Prof. Peter Andres, Lichtplaner und Honorarprofessor an der
Peter Behrens School of Architecture, University of Applied
Sciences, Düsseldorf
· Prof. Karsten Tichelmann, TSB-Ingenieure
· Uli Hellweg, Geschäftsführer der IBA Hamburg
· Büro Ostermann, ausführender Architekt
· Katharina Fey, Entwurfsverfasserin, Fachbereich Architektur,
Lehrstuhl für Entwerfen und Energieeffizientes Bauen VELUX:
· Lone Feifer, Strategische Projektdirektorin, Model Home
2020,
VELUX A/S
· Petra Schumacher, Leitung Marketing VELUX Deutschland,
LichtAktiv Haus Projektleiterin
· Astrid Unger, Leitung PR VELUX Deutschland
· Kristina Heckmann, Projektkoordinatorin Design und
Konstruktion |
| |
Unsanierter Zustand |
LichtAktiv Haus |
Gebäude
|
· Doppelhaushälfte,
Siedlungstyp Haus A
· Baujahr 1954
· Ca. 96 m² Wohnfläche
· Bruttogrundfläche 156 m²
· viele kleine Räume und
Stauflächen „Siedlerstil“
· teilunterkellert inklusive
Öltanks |
· Doppelhaushälfte und
Erweiterungsbau
· Baujahr 2010
· Ca. 132 m² Wohnfläche
· Bruttogrundfläche 185 m²
· Offene Raumteilung mit
viel Tageslicht |
Vorgaben des
Bebauungsplans
|
· GFZ 0,4 laut
Bebauungsplan
· 1 Vollgeschoss
· GFZ: keine Angaben |
· GFZ 0,4 laut
Bebauungsplan
· 1 Vollgeschoss
· LichtAktiv Haus: GFZ:
0,13 |
Grundstück
|
· 1.120 m²
· Ost-West-Ausrichtung |
· identisch |
Bisherige
Modernisierungsmaßnahmen
|
· Ölzentralheizung (1995)
· Fassadendämmung
(1987)
· Dachdeckung (1977) |
· Bauphase LichtAktiv
Haus: April bis November
2010 |
Fensterfläche
|
· 18m² |
· 93 m²
(Altbau: 36m2,
Erweiterungsbau
und Windfang: 57m2) |
| Anzahl der Bewohner |
· 2 Familien (1954) |
· 4 Personen |
| GESAMT-ENERGIEBILANZ |
Unsanierter Zustand |
|
Basis-Modernisierung |
|
| ENERGIEBEDARF *1 |
pro m² pro Jahr
kWh/m²/a |
Gesamt kWh pro Jahr
kWh/a |
pro m² pro Jahr
kWh/m²/a |
Gesamt kWh pro Jahr
kWh/a |
Heizwärme
Warmwasser
Haushaltsstrom
Haustechnikstrom
|
216,2
32,8
40,2
4,4
|
22.049
3.349
4.100
452 |
65,6
40,5
24,7
3,9
|
7.974
4.926
3.000
474
|
| Gesamt |
293,6 |
29.951 |
134,8 |
16.374 |
| Erweiterungs-Modernisierung |
|
LichtAktiv Haus |
|
pro m² pro Jahr
kWh/m²/a |
Gesamt kWh pro Jahr
kWh/a |
pro m² pro Jahr
kWh/m²/a |
Gesamt kWh pro Jahr
kWh/a |
66,6
27,7
20,3
1,8
|
9.826
4.090
3.000
257
|
63,2
26,5
15,9
15,9
|
11.953
5.008
3.000
540
|
| Gesamt 116,4 |
17.173 |
108,4 |
20.501 |
| |
Unsanierter
Zustand |
|
Basis-
Modernisierung |
|
| ENERGIEPRODUKTION *2 |
pro m² pro Jahr
kWh/m²/a |
Gesamt kWh pro Jahr
kWh/a |
pro m² pro Jahr
kWh/m²/a |
Gesamt kWh pro Jahr
kWh/a |
Photovoltaik
Solarkollektoren
Wärmepumpen
Öl-Brennwert-Heizkessel
Öl-Standard-Heizkessel
Strombezug |
0,0
0,0
0,0
0,0
249,0
44,6 |
0
0
0
0
25.399
4.552 |
0,0
22,8
0,0
83,4
0,0
28,6 |
0
2.768
0
10.131
0
3.747 |
| Gesamt |
293,6 |
29.951 |
134,8 |
16.373 |
| Regenerativer Anteil |
0,0 |
0 |
22,8 |
2.768 |
| Erweiterungs-Modernisierung |
|
LichtAktiv Haus |
|
pro m² pro Jahr
kWh/m²/a |
Gesamt kWh pro Jahr
kWh/a |
pro m² pro Jahr
kWh/m²/a |
Gesamt kWh pro Jahr
kWh/a |
0,0
16,8
57,2
0,0
0,0
42,4 |
0
2.479
8.443
0
0
6.251 |
37,3
23,5
47,8
0,0
0,0
0,0 |
7.059
4.440
9.041
0
0
0 |
| Gesamt 116,4 |
17.173 |
108,6 |
20.540 |
| Regenerativer Anteil 74,0 |
10.922 |
108,6 |
20.540 |
Erläuterung Energieberechnung:
zu *1:
Abweichend von der EnEV 2009 werden bei den Berechnungen spezielle Klimadaten für Hamburg, der energetische Bedarf von Beleuchtung und Geräte (Haushaltsstrom) sowie die
Abluftanlage (kurzzeitige Lüftung) berücksichtigt. Weiterhin berechnete das Expertenteam die Werte jeweils für das komplette Haus (Altbau und ggf. Neubau). Die dargestellten
Berechnungen gehen somit über den EnEV-Standard hinaus.
zu *2:
Abweichend von der EnEV 2009 werden solare Energieeinträge auch außerhalb der Heizzeit berücksichtigt.
| ENERGIEBEDARFSWERT |
Unsanierter Zustand |
|
Basis-Modernisierung |
|
CO2-Emissionen
(ohne CO2-Kompensation) |
pro m² pro Jahr
kg/m²/a |
Gesamt kg pro Jahr
kWh/a |
pro m² pro Jahr
kg/m²/a |
Gesamt kg pro Jahr
kWh/a |
Heizwärme
Warmwasser
Haushaltsstrom
Haustechnikstrom |
69,2
10,5
33,5
3,7 |
7.056
1.072
3.415
377 |
21,0
5,7
20,6
3,3 |
2.552
690
2.499
395 |
| Gesamt |
116,9 |
11.920 |
50,5 |
6.136 |
| |
|
|
|
|
| Bezugsfläche |
m² |
|
m² |
|
| Nutzfläche |
102,0 |
|
121,5 |
|
| Erweiterungs-Modernisierung |
|
LichtAktiv Haus *3 |
|
pro m² pro Jahr
kg/m²/a |
Gesamt kg pro Jahr
kWh/a |
pro m² pro Jahr
kg/m²/a |
Gesamt kg pro Jahr
kWh/a |
14,1
2,8
16,9
1,5 |
2.078
423
2.499
222 |
12,9
2,4
13,2
2,4 |
2.437
463
2.499
450 |
| Gesamt 35,3 |
5.207 |
30,9 |
5.848 |
|
|
|
|
| Bezugsfläche m² |
|
m² |
|
| Nutzfläche 147,5 |
|
189,1 |
|
Erläuterung CO2-Emissionen LichtAktiv Haus:
zu *3 :
Berechnet wurden die theoretischen CO2-Emissionen. Die
CO2-Emissionen des LichtAktiv Hauses werden in der Praxis
vollständig durch regenerative Energien kompensiert.
| |
Unsanierter Zustand |
Basis-Modernisierung |
Erweiterungs-Modernisierung |
LichtAktiv Haus |
| Maßnahmen |
|
• Energetische Sanierung
der Gebäudehülle des
Altbaus
• Öl-Brennwert-Heizkessel
•Trinkwarmwasserspeicher
• Heizkörper
• Solarkollektoren |
• Entkernung Altbau und
energetische Sanierung
der Gebäudehülle des
Altbaus
• verkürzter Anbau
(Neubau)
• Sonne-Luft-Wasser-
Wärmepumpe
„Solar Compleet“
• Pufferspeicher
•Trinkwarmwasserbereitung
mit Frischwassermodul
• Fußbodenheizung
• Solarkollektoren |
• Entkernung
Altbau und
energetische
Sanierung der
Gebäudehülle
des Altbaus
• kompletter
Anbau (Neubau)
• Sonne-Luft-
Wasser-
Wärmepumpe
„Solar Compleet“
• Pufferspeicher
•Trinkwarmwasser-
bereitung mit
Frischwasser-
modul
• Fußboden-
heizung
• Solarkollektoren
• PV-Module |
| Kosten |
|
Baukosten: rund 140.000 Euro brutto |
Baukosten: rund 274.000 Euro brutto |
Sachwert4: rund 460.000 Euro brutto |
Anmerkungen zur Baukosten-Berechnung:
Die Werte, die der Baukosten-Berechnung zur Basis-Modernisierung zugrunde liegenden, stammen aus der Publikation „BKI Baukosten – Statistische Kostenkennwerte Altbau“, herausgegeben vom Baukosteninformationszentrum der Deutschen Architektenkammern. Die Werte zur Berechnung der Baukosten der Erweiterungs-Modernisierung sind der Publikation „BKI Baukosten 2010 – Teil 1-3“, herausgegeben vom Baukosteninformationszentrum der Deutschen Architektenkammern, entnommen.
zu
4:
Der errechnete Sachwert basiert auf einem Verkehrswertgutachten des Büros Norbert Tewis. Dieses berücksichtigt nur die tatsächlich Kosten für die aufgeführten Modernisierungsmaßnahmen ohne den im Rahmen des Experiments erforderlichen zusätzlichen Aufwand wie beispielsweise für das Monitoring.
Stand: April 2011