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Architektur: element design gmbh, Fotos: Kasia Jackowska

Das Konzept, einen Tag in der Landschaft zu verbringen – und doch in einem komfortablen Biwak –, wurde von Maria Wilhelm, Geschäftsführerin der Millstätter See Tourismus GmbH, zusammen mit dem Designer Roger Aeschbach von der element design gmbh aus Basel und ihren Teams ins Leben gerufen. Hintergrund dazu war ein von der österreichischen Regierung organisierter jährlicher Tourismusinnovationswettbewerb. Das Projekt wurde gemeinsam mit fünf weiteren unter mehr als 80 Einreichungen ausgezeichnet und großzügig finanziert.

Die Millstätter-See-Region ist, wie auch andere Urlaubsziele in der österreichischen Region Kärnten, bekannt für seine malerische Umgebung: tiefblaues Wasser, umgeben von Wäldern und Bergen.

Sieben kleine Zwei-Personen-Hütten befinden sich in erstklassiger Lage rund um den See: einige direkt am Ufer, einige auf dem Berggipfel, alle mit herrlichem Ausblick. Der Wettbewerb zwischen den Regionen ist groß, ebenso wie die Notwendigkeit klarer fortschrittlicher Tourismuskonzepte. Der Fokus auf das bewusste Erleben der Natur mit geliebten Menschen ist das Markenzeichen der Millstätter-See-Region. Dies wurde durch verschiedene Projekte in Szene gesetzt, die vom Millstätter See Tourismus zusammen mit element design ausgearbeitet wurden. Das Biwakprojekt ist Teil eines größeren Konzepts, das verschiedene Akteure des Tourismussektors zusammenbringt.

 Ferienhütten am Millstätter See mit VELUX DachfensternArchitektur: element design gmbh, Fotos: Kasia Jackowska

Maria Wilhelm

Geschäftsführerin der Millstätter See Tourismus GmbH

Das Wertvollste, was Sie jemandem geben können, ist Zeit und Aufmerksamkeit, und das Romantischste, was Sie tun können, ist, gemeinsam in die Sterne zu schauen, Zeit draußen zu verbringen und für die Nacht in einen minimalistischen, gut gestalteten Raum zurückzukehren, in dem es keine anderen Dekorationen als den Blick auf die Natur und in den Himmel gibt – und absolut keine Technik.

Architektur: element design gmbh, Fotos: Kasia Jackowska

Ein schlichtes Design mit Schrägdach, einer vollständig verglasten Fassade und Dachfenstern, die sich zum Himmel öffnen, wurde von element design, einem Büro aus Basel, entworfen, das sich mit Raumkonzepten für Tourismus und Museen befasst. Die Form leitet sich von der „einfachen Hütte“ ab, einem imaginären romantischen Konzept einer ersten Behausung – minimaler Schutz für Menschen in der Natur.

Die Räume sind nur mit grundlegenden Möbeln ausgestattet. Tatsächlich übernimmt ein Stück die meisten Funktionen: Bett, Schubladen, Platz zum Verstauen von Koffern und ein Regal für Brillen, Lampen oder Bücher.

Der Innenraum ist mit wunderbar duftenden Lärchenbrettern verkleidet.

Bauzeichnung

Architektur: element design gmbh, Fotos: Kasia Jackowska

Die Wände und das Dach haben eine einfache Holzstruktur und eine Kiefernverkleidung. Sie sind gut isoliert und rückseitig belüftet, was im Sommer ein angenehmes Klima und mit elektrischen Heizungen auch im Winter eine gemütliche Innentemperatur ermöglicht.

Da die Kiefernverkleidung das gesamte Gebäude umhüllt und die gesamte Struktur dünner als bei Standardhäusern ist, konnten typische Lösungen nicht verwendet werden.

Dank der Verwendung vorgefertigter Holzelemente dauerte der Bau einer Hütte einschließlich der Einbaumöbel nur zwei Wochen. Die erste Hütte wurde im Mai 2017 eröffnet, der Rest folgte im Laufe des Sommers.

In dieser Referenz verwendete VELUX Produkte
VELUX Dachfenster GGL
Produktdetails

Projektdetails

Projekt: Mobile Ferienhütten
Standort: Kärnten, Österreich 
Architekt: element design gmbh
Jahr: 2017
Fotos: Kasia Jackowska