New build project showcasing VELUX roof windows - historical building near Essen
{{property.PropertyName}}
{{property.casePropertiesSelected[0].PropertyValue}}
Architekt: Sigurd Larsen Design & Architecture Berlin

Der Dortmannhof ist ein herausragendes Gebäude: Es befindet sich auf dem Gelände der berühmten Zeche Zollverein, die für ihre kulturelle Bedeutung und außergewöhnliche, moderne Architektur bekannt ist, und wurde seit seinem Bau im Jahr 1791 für Wohn- und landwirtschaftliche Zwecke genutzt.

Mittlerweile verbindet es als eines der wenigen seiner Art Wohnungen und Scheune unter einem Dach, verbunden durch einen zentralen Eingang.

Zwei Musiker auf der Suche nach einem Ort, an dem sie leben, Musik machen und Gäste unterbringen konnten, verliebten sich in das Gebäude und beschlossen, dort ihren Traum vom Hausbau zu verwirklichen. Das Vorhaben war nicht einfach, denn das ganze Gebäude unterliegt strengen Schutzbestimmungen.

Ihre Suche nach innovativen Architekturbüros führte sie zu Sigurd Larsen, dessen dänisches „Dachhaus” – gänzlich auf Licht von oben ausgerichtet - international anerkannt und ausgezeichnet wurde.

Die Einschränkungen waren viel schwieriger als bei einem durchschnittlichen Projekt, da die Räumlichkeiten und die Fassaden intakt bleiben mussten. Die Grenzen dessen, was erlaubt war, waren sehr streng. Der Prozess – mit der Beteiligung vieler Behörden – dauerte über zwei Jahre.

Die örtlichen Vorschriften erlaubten nur das Einsetzen von zwei kleinen Dachfenstern, keine Außendämmung und keine zusätzlichen Öffnungen.

Die Herausforderung hat zu einer außergewöhnlichen, innovativen Lösung geführt, denn sowohl die Architekten als auch die Kunden erkannten die Schönheit des historischen Gebäudes.

New build project showcasing VELUX roof windows - historical building near Essen
Architekt: Sigurd Larsen Design & Architektur Berlin; Fotos: Christian Flatscher

Sigurd Larsen

Architekt bei Sigurd Larsen Design & Architecture Berlin

Das historische Gebäude besteht aus mehreren Eingängen und inneren Verbindungen, die verschiedene landwirtschaftliche Tätigkeiten zur selben Zeit ermöglichten. Diese Merkmale wurden beibehalten, sodass Familienleben, Kreativität und Arbeit auf ähnliche Weise nebeneinander existieren können

Architekt: Sigurd Larsen Design & Architektur Berlin; Fotos: Christian Flatscher

Die Architekten isolierten nicht die gesamten Räumlichkeiten, sondern nur die Wohnräume. Die Gründe dafür waren nicht nur ökonomisch und ökologisch, durch diese Lösung konnten auch die schönen alten Strukturen sichtbar bleiben. Da der ursprüngliche, schöne schwarze Steinboden behalten wurde, wird das Haus mit einigen traditionellen Heizungen beheizt.

Dank moderner Fenster ist der neue Teil im Winter wärmer als das alte – während die abgestandene, heiße Luft durch das Dach abgesaugt wird. Die hohe Position der VELUX Fenster sorgt für eine optimale Luftzirkulation.

Die entworfenen Räumlichkeiten erwiesen sich als perfekte Lösung für alle Probleme: In den Musikräumen waren keine zusätzlichen akustischen Maßnahmen erforderlich, da es keine parallelen Wände gibt.

Das Problem der Brandisolierung wurde durch eine feuerfeste Fermacell-Verkleidung auf den Holzkonstruktionen gelöst.

Bauzeichnung

Architekt: Sigurd Larsen Design & Architektur Berlin; Fotos: Christian Flatscher

Das Projekt ähnelt einem Miniaturdorf innerhalb des historischen Baus: Die Innenhöfe und Terrassen zwischen den Räumlichkeiten ermöglichen eine Vielzahl von Wegen zwischen den Räumen und vergrößern den Wohnbereich in den wärmeren Monaten.

Die Kunden brauchten ein Musikzimmer mit Platz für ein kleines Publikum, eine Wohnung sowie eine separate Einheit für Gäste.

Die labyrinthartige Struktur des Hauses mit all ihren Abkürzungen wurde beibehalten. Die Scheune und der Heuhaufen wurden durch markante, neue Räume ersetzt, doch viele alte Elemente, darunter sogar Futtertröge, wurden behalten und in die Wände integriert.

In dieser Referenz verwendete VELUX Produkte
VELUX INTEGRA® Dachfenster GGL
Produkteigenschaften

Projektdetails

Jahr:  Dortmannof 1791, Fertigstellung des inneren Anbaus 2020
Standort: Essen, Deutschland
Architekt:  Sigrud Larsen Design & Architecture, Berlin
Fläche:  350 qm
Fotos: Christian Flatscher