Träume verwirklichen – dank Steuerersparnissen!

Die steuerliche Förderung

Machen Sie 20% der Investitionskosten für Ihre energetische Sanierungsmaßnahmen steuerlich geltend und profitieren Sie drei Jahre lang von Steuerersparnissen!

Jetzt sanieren, später sparen – so geht‘s:

1. Wie hoch ist die Förderung?


§35c Einkommensteuergesetz (EStG) + ESanMV (Energetische Sanierungsmaßnahmen-Verordnung)

  • 20% der Investitionskosten für energetische Sanierungsmaßnahmen können steuerlich geltend gemacht werden
  • 50% Förderung für Energieberater (ein Energieberater ist nicht zwingend erforderlich)
  • Verringerung der Einkommenssteuer über die kommenden 3 Jahre (7%, 7%, 6%)
  • Max. 40.000 € Förderung bei 200.000 € Investitionskosten
  • Bitte beachten Sie, dass die steuerliche Förderung nicht mit anderen Fördermöglichkeiten kombinierbar ist.

2. Wer wird gefördert?


Steuerpflichtige Privatpersonen, die ihr Gebäude ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken nutzen.

3. Was wird gefördert?


Neue Dachfenster mit einem Wärmedämmwert UW = max. 1,0 W/(m²K) inklusive Einbau- und Installationskosten. 

Mit unserem Dachfenster-Konfigurator können Sie bequem in wenigen Schritten Ihr neues Dachfenster zusammenstellen und Produkt- sowie Gesamtpreis inkl. Einbau ermitteln.

Mit dem neuen Fenster sind auch folgende Produkte förderfähig:

4. Weitere Voraussetzungen


  • Kein Mindestbetrag für Investionskosten notwendig
  • Das Gebäude muss mindestens 10 Jahre alt sein (Baujahr 2010 oder älter)
  • Die Sanierungsmaßnahmen müssen von einem Fachunternehmen ausgeführt und bescheinigt werden. Hierfür kann unsere vereinfachte Fachunternehmererklärung (PDF) genutzt werden. Weitere Informationen zu den Mindestanforderungen der energetischen Maßnahmen finden Sie hier.
  • Die Bauausführung muss nach dem 31. Dezember 2019 begonnen werden und vor dem 1. Januar 2030 abgeschlossen sein. 
  • Kein Energieberater notwendig (kann aber in Anspruch genommen und gefördert werden)
  • Der Wärmedämmwert des Daches (U-Wert) darf nicht höher als der UW-Wert der neuen Fenster sein. Hier unterstützt Sie Ihr Handwerker.
  • Erhalt einer korrekt ausgestellten Rechnung des Fachunternehmens in deutscher Sprache: Die förderungsfähigen energetische Maßnahmen, die Arbeitsleistung des Fachunternehmens und die Adresse des begünstigten Objektes muss ausgewiesen sein.

5. Rechenbeispiel


Wie beantrage ich die Steuerermäßigung?

Steuerpflichtige beantragen die Steuerermäßigung jeweils mit der jährlichen Einkommensteuererklärung über 3 Jahre. Die Finanzämter prüfen anschließend, ob die dafür nötigen Voraussetzungen erfüllt sind.

Rechenbeispiel für die steuerliche Förderung nach §35c EStG

Ihre Investitionssumme: 5.000 €
Steuerentlastung im 1. Jahr (7%):

  -350 €

Steuerentlastung im 2. Jahr (7%):

  -350 €

Steuerentlastung im 3. Jahr (6%):

  -300 €

Ihre tatsächliche Belastung: 4.000 € 
Bitte beachten Sie, dass die steuerliche Förderung über eine Ermäßigung der Einkommenssteuerschuld, vermindert um die sonstige Steuerermäßigungen, erwirkt wird. Aufgrund von einer zu geringen Einkommenssteuerschuld nicht voll ausgeschöpfte Förderbeträge, können in den Folgejahren nicht zusätzlich angerechnet werden. Prüfen Sie daher im Einzelfall, ob bei geringer Steuerbelastung die volle Förderhöhe ausgeschöpft werden kann.

FAQ - Häufige Fragen

Die steuerliche Förderung kann sowohl für Austauschfenster, als auch für erstmalig eingebaute Dachfenster in Anspruch genommen werden.

Alle Dachfenster, die einen Wärmedämmwert von UW = 1,0 W/(m²K) oder niedriger haben, sind förderfähig. Ist zudem aus Gründen des Denkmalschutzes oder des Schutzes sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz die Einhaltung dieses Wertes nicht möglich, können Fenster mit einem maximalen UW-Wert von 1,4 W/(m²K) gefördert werden.

Ja, neben den Kosten für die förderfähigen Produkte, erhalten Sie auch 20% Förderung auf die Einbau- und Installationskosten.

Eine steuerliche Förderung ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn der Einbau durch ein Fachunternehmen nach §2 ESanMV erfolgt. Dieses stellt nach Einbau ebenfalls eine Fachunternehmererklärung aus, in der die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen bestätigt wird.

Die steuerliche Förderung kann für einzelne oder mehrere Maßnahmen in Anspruch genommen werden. Somit ist auch ein Dachausbauprojekt unter der Voraussetzung förderfähig, dass die Räumlichkeiten durch die energetische Sanierung für eigene Wohnzwecke nutzbar gemacht werden. Grundsätzlich empfehlen wir bei der Umsetzung von mehreren energetischen Maßnahmen das Hinzuziehen eines Energieberaters.

Nein, für die Inanspruchnahme der steuerlichen Förderung ist kein Mindestbetrag der Sanierungskosten notwendig.

Die steuerliche Förderung kann auch gewährt werden, wenn das Material separat erworben wird. Bestehende Voraussetzung hierbei bleibt der Einbau durch ein Fachunternehmen nach §2 der ESanMV. Wir empfehlen, beim Kauf der Produkte die Kontaktdaten inkl. Adresse des Objekts auf die Rechnung mitdrucken zu lassen. Die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen des erworbenen Materials, wird in der auszuhändigen Fachunternehmererklärung bestätigt.

Nein, die steuerliche Förderung erhalten Sie nur, wenn Sie als steuerliche Privatperson das Gebäude / die Wohneinheit ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken verwenden.

Ja, das Gebäude muss vor Beginn der Bauausführung mindestens 10 Jahre alt sein.

Nein, die Bauausführung muss nach dem 31. Dezember 2019 begonnen werden und vor dem 1. Januar 2030 abgeschlossen sein.

Die steuerliche Förderung kann nicht mit weiteren Förderprogrammen kombiniert werden.

Nach §35c EStG beträgt die die steuerliche Förderung 20% der aufgewendeten Kosten, welche sich über den Verlauf von 3 Jahren aufteilt (7% im ersten Jahr, 7% im zweiten Jahr und 6% im dritten Jahr). Da die Förderung über eine entsprechende Ermäßigung der Einkommenssteuerschuld, vermindert um die sonstige Steuerermäßigungen erwirkt wird, ist die jeweilige Einkommensteuerschuld in den betreffenden Jahren zu berücksichtigen. Sollten aufgrund von einer geringeren Einkommenssteuerschuld nicht die vollständigen Förderbeträge erreicht werden, können diese in den Folgejahren nicht nachträglich berücksichtigt werden. Folglich kann dies zu einer Förderung von unter 20% der aufgewendeten Kosten führen.

Ja, Energieberatungsleistungen können separat zu den energetischen Maßnahmen mit 50% der aufgewendeten Kosten gefördert werden. Die Anrechnung erfolgt separat, sodass der Förderhöchstbetrag folglich in Summe über 40.000€ betragen kann. Ein Verweis über den beauftragten Energieberater ist auf der Fachunternehmererklärung unter Punkt VII. zu vermerken, welche zusammen mit den Rechnungen des Energieberaters und des Fachunternehmens mit der Einkommenssteuererklärung einzureichen ist.

Ja, es können sowohl VELUX Rollläden, Hitzeschutz-Markisen, VELUX Balanced Ventilation, VELUX Smart Ventilation, VELUX INTEGRA® Zubehör und die VELUX ACTIVE Raumklimasteuerung mitgefördert werden, wenn sie direkt mit dem neuen Dachfenster verbaut werden. Besonders bei erstmalig eingebauten Dachfenstern empfehlen wir die zusätzliche Installation von Rollläden oder Hitzeschutz-Markisen zum Zwecke des sommerlichen Wärmeschutzes und um Überhitzungen im Gebäude zu vermeiden.

Zur Geltendmachung der steuerlichen Förderung ist es zwingend notwendig, eine ausgefüllte Fachunternehmererklärung sowie eine korrekt ausgestellte Rechnung des Fachunternehmens zu erhalten. Die Rechnung muss in deutscher Sprache ausgestellt sein, die Adresse des begünstigten Objekts ausweisen und sowohl die förderungsfähige energetische Maßnahme als auch die Arbeitsleistung des Fachunternehmens beinhalten. Eine weitere Voraussetzung für den Erhalt der Fördersumme ist, dass die Zahlung auf das Konto des Erbringers der Leistung erfolgt ist.

Nein, zur Inanspruchnahme der steuerlichen Förderung ist das Hinzuziehen von Energieberatern nicht verpflichtend. Trotzdem können sie freiwillig in Anspruch genommen und die Kosten über die steuerliche Förderung zu 50% geltend gemacht werden. Anspruchsvoraussetzung ist hierbei die Umsetzung mindestens einer der empfohlenen energetischen Maßnahmen. Bei der Durchführung von umfangreicheren bzw. mehreren energetischen Maßnahmen am Gebäude empfehlen wir grundsätzlich die Expertise von Energieberatern hinzuzuziehen. Gerne können Sie hierzu mit unserem dena-zertifizierten Kooperationspartner RENEWA über das Kontaktformular in unserem Fördergeld-Check bei Erfüllung der Voraussetzungen in Kontakt treten und einen kostenfreien Beratungstermin vereinbaren.