Als offizieller Partner der Tour de France weiß VELUX, dass Leistung nicht nur bedeutet, Grenzen zu überschreiten. Erholung gehört genauso dazu. In diesem Exklusivinterview erzählt der dänische Radrennfahrer Magnus Cort, welche Rolle Tageslicht und frische Luft für sein Training, seine Erholung und seinen Alltag spielen.
Über Magnus Cort
Magnus Cort Nielsen, Jahrgang 1993, ist ein dänischer Profi-Radrennfahrer, der für seine Vielseitigkeit und seinen offensiven Fahrstil bekannt ist. Er hat Etappen bei allen drei Grand Tours gewonnen – zwei bei der Tour de France, sechs bei der Vuelta a España und eine beim Giro d’Italia. Außerdem sicherte er sich 2021 den Preis für den kämpferischsten Fahrer bei der Vuelta und feierte mehrere Etappensiege in der WorldTour.
Leistung, Regeneration und Wohlbefinden: ein Radfahrer erzählt
Was können wir von Spitzensportlern lernen, wenn es darum geht, Räume zu schaffen, die Erholung und Kraft geben? Während sich Magnus Cort auf die Tour de France 2026 vorbereitet, denkt er darüber nach, welche Rolle Tageslicht und frische Luft dabei spielen, ein Zuhause zu schaffen, das Wohlbefinden, Komfort und gesunde Gewohnheiten unterstützt.
Von langen, intensiven Tagen auf dem Rad bis hin zu Momenten der Erholung zu Hause – Magnus erzählt, wie gut gestaltete Räume Körper und Geist neue Energie geben: nicht nur für Profis, sondern für alle, die sich im Alltag voller Energie und ausgeglichen fühlen möchten.
Im Mittelpunkt unserer Partnerschaft mit der Tour de France steht das Tageslicht. Was verbanden Sie vor dieser Partnerschaft mit der Marke VELUX, und haben Sie persönliche Erfahrungen mit VELUX-Produkten?
VELUX ist natürlich ein sehr bekanntes dänisches Unternehmen. Ich habe VELUX Dachfenster in meinem Sommerhaus auf Bornholm, und meine Eltern haben VELUX Fenster auch in meinem Elternhaus einbauen lassen – leider erst, nachdem ich ausgezogen war. Das ist etwas, das ich schon immer mit skandinavischen Wohnungen in Verbindung gebracht habe – diese Verbindung zu Tageslicht und frischer Luft.
Ein Profi-Radfahrer verbringt zwar einen Großteil seines Lebens im Freien, doch die entscheidenden Momente der Erholung und Vorbereitung finden drinnen statt. Wie gestalten Sie Innenräume, in denen Sie sich mit der Natur verbunden fühlen?
Nach täglichen Trainingsfahrten von vier bis fünf Stunden schätze ich es sehr, morgens die Fenster im Haus zu öffnen, frische Luft in die Räume zu lassen und tagsüber natürliches Licht im Haus zu haben. Vor allem in Dänemark, wo die Winter lang und dunkel sein können, beeinflusst das Tageslicht sowohl die Stimmung als auch die Energie.
Könnten Sie uns Einzelheiten zu Ihrem Indoor-Trainingsbereich mitteilen und erläutern, wie Ihre Trainingsumgebung Sie als Profi-Radfahrer unterstützt?
Ich gehe immer lieber nach draußen, wann immer es geht. Aber an manchen Tagen geht das einfach nicht. Meine Indoor-Ausrüstung ist relativ einfach: Ein Fahrrad auf dem Rollentrainer, gute Belüftung, ein Ventilator und ein Fernseher mit Zwift, um das Fahrerlebnis zu simulieren.
Viele Radfahrer sprechen von der „Pain Cave“. Ich hingegen trainiere lieber mit Tageslicht und frischer Luft. Wenn es im Raum zu warm oder stickig wird, fallen mir lange Trainingseinheiten viel schwerer. Licht und Luftzirkulation lassen das Training in Innenräumen natürlicher wirken und unterstützen meine Konzentration.
Neben dem körperlichen Training – welche entscheidenden Faktoren helfen Ihnen dabei, motiviert zu bleiben und sich als Sportler weiterzuentwickeln? Spielt der Zugang zu Tageslicht und frischer Luft eine Rolle dabei, mental stabil und voller Energie zu bleiben?
Auf jeden Fall! Auf diesem Niveau ist Radfahren ebenso eine mentale wie eine körperliche Herausforderung. Erholung, Schlaf und Ausgleich abseits der Rennen sind wirklich wichtig. Gutes Tageslicht hebt meine Stimmung und gibt mir Energie, besonders nach langen Reisen oder intensiven Rennen. Ich versuche auch, mich draußen aktiv zu betätigen, wenn ich mich erhole oder im Urlaub bin – Skifahren, Wandern oder draußen in der Natur übernachten. Das Leben im Freien verleiht mir auf ganz eigene Weise Klarheit und Energie. Deshalb schätze ich ein Zuhause und Räume, die sich offen zur Natur und zum Tageslicht anfühlen.
Was würden Sie angehenden Radfahrern und Hobbyradlern raten, die sich ihren eigenen Trainingsbereich einrichten wollen, um eine Umgebung zu schaffen, die sowohl die körperliche Leistungsfähigkeit als auch die mentale Erholung fördert?
Sie benötigen keine hochmoderne „Pain Cave“, um effektiv zu trainieren. Das Wichtigste ist, einen Raum zu schaffen, in dem Sie wirklich gerne Zeit verbringen. Das Training ist schon anstrengend genug – ein Umfeld, das sich frisch und angenehm anfühlt, hilft Ihnen, dranzubleiben und gibt Ihnen ein Stück Draußengefühl.
Die Tour de France bedeutet drei Wochen höchste Konzentration auf der Straße. Wenn das Rennen vorbei ist, was machen Sie als Erstes, um sich zu entspannen und sich wieder zu Hause zu fühlen?
Erst einmal einen Gang zurückschalten und die einfachen Dinge wieder genießen. Zeit mit der Familie verbringen und draußen aktiv sein. Nach wochenlangen intensiven Rennen und Hotelaufenthalten tut es gut, wieder in den Alltag zurückzufinden.
Vorbereitung auf die Tour de France 2026
Magnus Corts Gedanken zeigen, wie eng Radfahren, Natur und Erholung zusammenhängen. Die Tour de France ist eine Ausdauerprüfung. Doch hinter dieser Ausdauer verbirgt sich das lebenswichtige Bedürfnis nach Erholung. Erholung ist mehr als Ausruhen: Es geht darum, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Körper und Geist neue Kraft schöpfen können. Räume mit viel Tageslicht und frischer Luft können eine wichtige Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden im Alltag spielen. Während Magnus sich auf die bevorstehenden Herausforderungen vorbereitet, wünschen wir ihm viel Erfolg auf seinem Weg und hoffen, dass er in jedem Moment, in dem er dem Tageslicht nachjagt, Inspiration findet. Viel Glück, Magnus!