Wann ist die Zeitumstellung?
Zeitumstellung: Ihr Kind schläft nicht ein?
Auf der einen Seite ist die Freude im Frühjahr groß, dass es durch die bevorstehende Zeitumstellung auf die Sommerzeit abends „länger hell“ bleibt und die dunkle Winterzeit endlich überwunden scheint. Auf der anderen Seite kann schon mal die innere Uhr und der Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinanderkommen. Das gilt speziell für den Nachwuchs. Die Zeitumstellung ist für Kinder eine echte Herausforderung – ihnen fehlt nach der Zeitumstellung auf die Sommerzeit am Morgen eine entscheidende Stunde Schlaf.
Außerdem kann es passieren, dass die Kleinen abends schlechter einschlafen, da es noch heller ist als gewohnt. Bei der Umstellung auf die Winterzeit ist es umgekehrt: Oft sind die Kids morgen schon früher wach, obwohl der Schlaf noch nicht ausreichend lang war. Manchmal kann es Wochen dauern, bis sich der Biorhythmus wieder normalisiert hat. In diesem Zeitraum nach der Zeitumstellung kann der Kinderschlaf gestört sein. Zusätzlich können Müdigkeit und Stimmungsschwankungen das Wohlbefinden am Tag trüben.
Wie Sie den Kinderschlaf nach der Zeitumstellung verbessern
Wenn es in der Sommerzeit länger hell ist, ist es umso wichtiger, dass Kinder- und Babyzimmer Ihrer Liebsten zur Schlafenszeit ausreichend abgedunkelt sind. Die Dunkelheit fördert nämlich das für das Einschlafen so wichtige Hormon Melatonin, während Lichtquellen den Schlaf bzw. das Einschlafen stören. Beim Abdunkeln helfen beispielsweise im Kinderzimmer unter dem Dach Verdunkelungsrollos für Dachfenster und Dachfenster-Rollläden – letztere schützen auch zusätzlich vor Lärm und Hitze im Dachgeschoss.
Licht hingegen wirkt genau andersherum: Es führt dazu, dass der Körper aktivierende Hormone wie Serotonin ausschüttet. Beim Aufstehen sollten Sie daher die Räume mit Licht fluten, um das Aufwachen zu unterstützen. Wer elektrische oder solarbetriebene Varianten nutzt, kann für Rollo oder Rollladen per App über das Smartphone auch feste Öffnungszeiten festlegen. So kann schon Minuten, bevor der Wecker klingelt, Tageslicht ins Haus gelassen werden und das Kind wacht sanfter auf.
Morgens zum Aufstehen sollte das Kinderzimmer mit Licht durchflutet werden.
Weitere Tipps für die Zeitumstellung mit Kindern
Trotz der veränderten Zeitverhältnisse sollten Sie grundsätzlich Ihre Gute-Nacht-Routinen mit Ihren Kindern beibehalten, denn sie benötigen eine vertraute Struktur. Ebenfalls empfehlenswert nach der Umstellung: Etwas mehr als üblich auf Aktivitäten an der frischen Luft setzen, damit die Kleinen sich austoben können und müder sind.
Oft ist es auch förderlich fürs Einschlafen, wenn Kinder abends leichte Kost bekommen – mit nicht allzu vollem Magen schläft es sich bekanntlich besser. Ergänzend können Sie Ihre Kinder bereits im Vorfeld auf die Zeitumstellung vorbereiten. Zum Beispiel, indem Sie einige Tage vorher die Kleinen schrittweise ein paar Minuten früher ins Bett schicken und die Tagesabläufe entsprechend etwas nach vorne verschieben.
Ab wann wird die Zeitumstellung abgeschafft?
Vorerst müssen wir alle noch mit der Zeitumstellung leben. Denn bis diese abgeschafft wird, könnten noch einige Jahre vergehen. 2018 hat sich in einer Online-Befragung ein Großteil der teilnehmenden EU-Bürger für die Abschaffung ausgesprochen: Ganze 84 Prozent der Teilnehmer forderten ein Ende der Zeitumstellung. Doch eine Einigung zwischen den Mitgliedstaaten scheiterte bislang an der Frage, welche der beiden Zeitrechnungen zur Normalzeit wird. Die Abschaffung der Zeitumstellung ist damit auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.
- Einfallendes Tageslicht abmildern, komplett abschirmen oder Räume vor Überhitzung schützen
- Unsere Rollos, Plissees, Jalousien, Markisen und Rollläden bieten die ideale Lösung für Sie